Inspiration des Monats: Tessy Ojo

Die Powerfrau verrät uns, wie u.a. Ihre Größe sie zum CEO von The Diana Award gemacht hat

2017 markiert den 20. Jahrestag, an dem Prinzessin Diana ums Leben gekommen ist; das heißt, das wird ein beschäftigtes Jahr für Ihre Stiftung 'The Diana Award'. Zwei Jahrzehnte später lebt Diana und ihr Vermächtnis im Spirit tausender junger Menschen weiter, die weiltweit Diana's Werte aufrechterhalten, v.a. ihre Empathie, Selbstlosigkeit und engagierte Wohltätigkeitsarbeit.

Dieses Jahr wird Dianas Vermächtnis gefeiert und es werden viele Programme organisier, die darauf ausgerichtet sind, das Leben junger Menschen zu bereichern und zu verbessern.

Unser 15. Jubiläum war der einschneidenste Moment in meiner Karriere. Ich habe einen Brief von Prinz William und Prinz Harry erhalten, in dem sie unsere Arbeit gelobt hatten und dass ihre Mutter genauso stolz auf darauf gewesen wäre. Das hat mich zu Tränen gerührt. Es hat sich einfach schön angefühlt.

Meine Größe hat meine Persönlichkeit mitgeprägt. Als 13-Jährige bin ich schon mit einer Körpergröße von 1,85m durchs Leben gegangen. Viele Kinder hatten mich als "viel zu groß" bezeichnet und mich auch dazu gedrängt, mein geliebtes Hobby, das Tanzen, aufzugeben. Meine Mutter war Direktorin an einer anderen Schule und hat mir dann vorgeschlagen, dort meine Tanzstunden zu geben. Diese Arbeit als Trainerin hat mir sehr geholfen, über meine Größe hinwegzusehen und mich als 'normal' wahrzunehmen. Das hat mich darauf gebracht, mit jungen Leuten zu arbeiten und sie zu unterstützen.

Als Teenager habe ich mit ansehen müssen, wie der Bruder meiner besten Freundin an Sichelzellenanämie erkrankt war und habe seinen Schmerz und den der Familie miterlebt. Von diesem Moment an wollte ich Ärztin werden. Mein Lieblingsfach in der Schule war auch Chemie, und deswegen habe ich mich für ein Studium dazu entschieden.

Meine Mutter hat meine Fähigikeiten gefördert und gab mir Hoffnung.

An der Uni hatte ich endlich meine Körpergröße akzeptiert. Mein älterer Bruder hatte dort auch studiert und mich sogar dazu gebracht, bei einem Schönheitswettbewerb, den er organisierte, mitzumachen. Ich habe gesagt, wieso nicht? und ohne groß darüber nachzudenken, habe ich den zweiten Platz gewonnen. Auf dem Podium wurde meine Größe wirklich sehr hoch gepriesen. Erst das Feedback von anderen hat mich dazu gebracht, mich so zu akzeptieren wie ich bin.

Nach der Uni habe in meinem ersten Job in der Biochemie bekommen, und es hat mir überhaupt nicht gefallen. Der Job war zu weit entfernt von meiner Leidenschaft. Im Labor habe ich mich ohne Kontakte zu anderen Menschen total isoliert gefühlt und dann erst gemerkt, wie weit entfernt ich eigentlich von meinem Traum war, eine Ärztin zu werden.

Ich habe mich dann bei iBM angemeldet, wo ich den MBA absolvierte und jede berufliche Möglichkeit wahrgnahm, die sich mir angeboten hatte.

Ich habe das Feedback von anderen benötigt, um zu wissen: Ich bin gut so wie ich bin.

Mit 31 Jahren hatte ich zwei Kinder und ein gutes Leben, aber ich habe weiter gedacht: "Ist das wirklich, was ich machen will? Ändere ich mein Leben gerade?" Ich hatte eine super Ausbildung, gute Karriere und Erfahrungen gesammelt und das Glück, mir ein Sabbat-Jahr zu leisten. So habe ich den Job bei der Stifutng The Diana Award gefunden.

Ich hatte gedacht, dass meine freiwillige Tätigkeit für sieben Monate bei The Diana Award, eventuell meine Sehnsucht nach einer sozialen Aufgabe stillen würde und dass ich danach wieder in meinen alten Job zurückkehren könnte. Aber es kam nicht so wie geplant; obwohl ich meine Zeit dort unbezahlt und freiwillig angeboten hatte, war der Job als bezahlte Stelle ausgeschrieben. Ich war mir nicht sicher, wieviel ich dafür opfern sollte oder ob ich überhaupt für den Wohltätigkeitssektor gemacht war. Trotz allem war mein Wunsch danach mit jungen Leuten zu arbeiten viel stärker und ich hatte so viel Potential in dieser Rolle gesehen, wo ich so viel für die Organisation geben konnte. Jetzt arbeite ich schon seit 14 Jahren dort und bin seit 5 Jahren die Geschäftsführerin.

Die Leute um mich herum inspiriere ich immer dazu Problemlöser zu werden – nur so schaffen wir den Durchbruch zusammen.

Prinzessin Diana hat an eine Welt geglaubt, in der jeder das Potential hat, etwas an die Gesellschaft zurückzugeben und dass vor allem junge Menschen die Kraft haben, etwas zu bewegen und Dinge zum guten verändern können. Wir arbeiten mit diesen zwei Grundprinzipen von Diana. Unser Motto ist 'Encourage, Empower, Engage' (Ermutigen, Ermöglichen, Sich einsetzen). Und was ist das Wichtigste, was ich bisher gelernt habe? Die Menschen, mit denen ich arbeite überzeuge ich oft davon, sich zu Problemlösern zu entwickeln - denn nur so schaffen wir wahre Veränderungen in der Gesellschaft.

Bei The Diana Award arbeiten wir streben auf positive Veränderungen und Entwicklungen für das Leben junger Menschen hin, indem wir sie auch in soziale Tätigkeiten einschließen. Und zusätzlich mit unserem Award-Programm zeichnen wir unsere Teilnehmer für Ihre erfolgreiche Arbeit und Unterstützung aus. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, Erfolge anzuerkennen, denn diese Bestätigung ermutigt sie noch viele weitere schöne Projekte zu unterstützen oder zu leiten.

Kleider haben geben uns eine besondere Ausstrahlung, nach dem Motto: ‘Ich bin eine große Lady und stolz darauf!’

Die Work-Life Balance ist eine tägliche Herausforderung für mich. Sie hängt viel von Intuition und Entscheidungen aus dem Bauch heraus ab. Wenn ich Kleidung von LTS trage, dann fühle ich mich sehr professionell und kann meine Femininität zeigen! Wenn ich mich bei der Arbeit umsehe, dann fällt mir immer die Farbe Schwarz auf, was ich finde, ist einfach zu dunkel. Deshalb bin ich ein Fan von Farbe und von Kleidern, die einem so schöne feminine Ausstrahlung geben. Kleider geben mir immer ein tolles Tragegefühl, nach dem Motto: "Du bist eine große Lady und stolz darauf!"

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