EINE ZEITREISE IN DIE MODEWELT DER MANNEQUINS

Ein faszinierender Rückblick: von Twiggy über Barbie bis hin zu Kate Moss...und mehr

Im Laufe des 20. Jahrhundert hat die Entwicklung des Mannequins die Begebenheiten, Einstellungen und Ikonen der Zeit reflektiert: Vom 2. Weltkrieg bis hin zur Frauenbewegung, des „Women’s Liberation Movement“ in den USA und UK; von Marilyn Monroe bis Kate Moss; von der jungenhaften Silhouette bis hin zur kurvenreichen Wespentaille (und wieder zurück), hier entdecken Sie die Evolution der Fashion-Mannequins.

Zur Jahrhundertwende erweckten die ersten Mannequins, mit Wespentaille und (gruselig anmutenden) echten Zähnen und Haaren, den Anschein einer ausgestopften Kreatur. Die heutigen typischen Mannequins hingegen messen 175cm, haben kein Gesicht und besitzen Kleidergröße 36 - weit entfernt von der durchschnittlichen Konfektionsgröße einer Frau von 42.

June Rowe, Mode-Historikerin und Dozentin an der Akademie Central St. Martins (Teil der University of the Arts in London) erzählt uns: „Traditionell haben Mannequins in der Mode die idealisierte Form von Weiblichkeit repräsentiert, wohingegen heutige Schaufensterpuppen unrealistische und oft unerreichbare Ideale verkörpern."

Deshalb hat Long Tall Sally die #MadeTall-Kampagne (Made Tall=hier im Sinne von „für die große Figur maßgeschneidert") ins Leben gerufen. Im Zentrum dieser Kampagne wurde ein 3D Scan von einer Kundin angefertigt, um ein maßgeschneidertes Mannequin bzw. eine Schaufensterpuppe herzustellen. Dies ist eine bahnbrechende Kampagne für die Modewelt.

„3D-Scanning besitzt alle Features, die wir benötigen, um den Kundinnen eine „reale“ Reflektion ihrer selbst zu bieten und um auch zu einer Modeindustrie beizutragen, die nicht ausgrenzend ist.“

June Rowe, Mode- und Kunsthistorikerin

LTS: MADE TALL: FÜR GROßE FRAUEN DESIGNT

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